Christof Ilka

Im Herbst 1950 wurde ich in Hagen (Westf.) geboren. Ich bin dort schon sehr früh im dortigen Karl-Ernst-Osthaus-Museum der abstrakten und informellen Malerei begegnet. Es folgten Schule, Abi, Tischlereipraktikum und ein Abgeschlossenes Studium der Freien Grafik an der Hochschule für Bildende Künste, Kassel.

Mein ursprüngliches Metier sind filigrane Zeichnungen. Auch die Fotografie begleitet mich seit der Jugend. Seit 1984 entstehen großformatige Ölmalereien. Seit etwa 1996 entsprechen sie dem - in der Nachkriegszeit entwickelten ? Informel. Das heißt, sie beziehen sich nicht auf formale , symbolische oder gegenständliche Inhalte. Das Thema der informellen Malerei ist immer der Prozeß des Malens selber ? der innere Dialog mit der Fläche, den flüssigen oder festeren Farbkörpern, die auf verschiedene Arten aufgetragen werden können.

Die Ölmalerei bildet den Schwerpunkt meines Schaffens, die Fotografie, die mich seit der Jugend beschäftigt, ist der persönlichere Teil. Sie dient mir als eine Art Medium, etwas Flüchtiges zu erhaschen: Aspekte der Wirklichkeit, die sich sonst nicht erschließen, Spuren der Zeit und der Beziehungen, die wir zu den Dingen haben.