Martin

Artikelnummer: 200-N-EC 02009-O3

Das 12 Zylinder-Dreirad

Kategorie: Moderner Siebdruck

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Beschreibung

Als Pinselartist® begebe ich mich stellvertretend in variierende Positionen und nehme entsprechende männliche Perspektiven ein. Ich führe ihr machohaftes, männliches Gehabe in unserer modernen Gesellschaft spiegelbildlich mit Ironie vor Augen.
So gelingt es einer Frau beim Betrachten meiner Bilder auf die Welt von Männlichkeit durch die Brille eines Mannes zu schauen und so den Blickwinkel zu verstehen, der viele Missverständnisse aufklärt.

Farbe: Bitte beachten Sie, dass die Darstellung der Farben von Monitor und Grafikkarte abhängig ist und deshalb vom Original abweichen kann. Nutzen Sie bitte 'Frage zum Produkt' um ein hochauflösendes Foto anzufordern.
Künstler: Ralf Metzenmacher Biografie
Kunststil: Retro-Art Retro-Art Retro-Art
Verkauf/Versand: Ralf Metzenmacher
Technik: 3D-Fineartverfahren
Material: Leinwand grundiert, glänzend Bild Muster edition
Nummeriert: römisch
Signatur: handsigniert (RALLI/Monat/Jahr)
Rahmen: Nein
Thema: Der Herr der Krone
Zusatzinformationen: Die Geschichte:
Alle kleinen Jungen träumen von Sportwagen und dem Rausch der Geschwindigkeit. Die Faszination dieses Traumes wird ganz deutlich, wenn man mit ihnen auf den Rummelplatz geht und sich dort die Fahrgeschäfte, wie Achterbahn, Autoscooter oder Miniaturrennbahnen ansieht. Dann strahlen die Augen, das Gesicht bekommt eine rötliche Färbung und ein Quietschen kommt aus ihrem Mund. Begeisterung und Enthusiasmus pur.
Diese Begeisterung erfasst auch noch viele ältere Männer. Dann, wenn z. B. der neue James Bond Film anläuft, ein besonders schönes Auto vorbei fährt oder der neue Michael Schumacher Ferrari im Fernsehen vorgestellt wird. Ihre Jugendträume haben diese Männer eben nicht vergessen.
Mein Bild zum Thema trägt den Namen Martin, in Anlehnung an den Hinterreifen des Aston Martin DB9, der dem Vollgummireifen des Vorderrads gegenüber steht. Das ganze Fahrzeug ist allerdings nur ein Blechroller mit Pedalen, einem harten Blechsitz und Gummihandgriffen, inkl. roter Plastikquasten. Martin ist bei mir sowohl die Abkürzung von Aston Martin als auch ein Vorname aus meiner Jugendzeit. Ich habe einen Onkel, der Martin heißt. Er fuhr aus Leidenschaft immer Modelle der Firma Ford (Modell Scorpio etc.).
Zur Unterstreichung seiner sportlichen Note trug er beim Fahren immer Lederhandschuhe mit Perforation. Das hat mich als Kind damals immer fasziniert. Aus meiner Sicht passte die (meist) ockerfarbene Lahme Ford-Krücke meines Onkels nicht mit den Rennfahrer-Handschuhen zusammen. Das ist eines dieser kleinen Paradoxen auf die man trifft und sich immer fragt woher so etwas kommt? Ich glaube, es stammt aus der motortechnischen unbefriedigten Kindheit. Im englischen Sprachgebrauch nennt man einen solchen Menschen einen Wannebe (Umgangswort für: Want to be) und wenn man genau hinguckt ist die Welt immer noch voll von diesen Menschen. Martin ist nur einer davon. Mein Bild zeigt in besonders einprägsamer und sympathischer Darstellung Wunschvorstellung und Realität dieses allgegenwärtigen und faszinierenden Männertraumes.

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