Retro Art Ja 50 x 40 cm Prune Purple/Crimson Met./Sugar Coral/Tomato/Garnet

Artikelnummer: 100-Y-RB 01001-O2

Einzelarbeit gehört zu keiner Serie

Kategorie: Moderne Lithografien

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Beschreibung

Ralf Metzenmacher nennt seine Kunstrichtung selber Retro Art weil er sich auf die Tradition der klassischen Stillebenmalerei beruft.

Farbe: Die Idee des Künstlers ist eine gegenständliche Stilllebendarstellung für die Weiblichkeit der Frau von heute die heute vielen Gesichtspunkten entsprechen muß. Diese Thematik findet in den unterschiedlichen Bildern ihre Berücksichtigung und zu jedem angesprochenen Gesichtspunkt findet man eine symbolhafte Darstellung; wie Kronen, Muscheln und Schnecken.
Künstler: Ralf Metzenmacher Biografie
Verkauf/Versand: Ralf Metzenmacher
Kunststil: Retro-Art
Technik: Lithoartverfahren
Material: Büttenpapier Bild Muster rallipan®
Nummeriert: Römisch
Signatur: handsigniert (RALLI/Monat/Jahr)
Rahmen: Nein
Thema: Various
Zusatzinformationen: Die Geschichte:
Ich nenne meine Kunstrichtung nicht umsonst Retro Art, sondern weil ich mich ganz bewusst auf die Tradition der klassischen Stilllebenmalerei berufe. Diese reicht zurück bis etwa zu einem Francisco de Zurbarán, bei dem beispielsweise zuerst einmal nur Gefäße zu sehen sind. Dem Betrachter, der sich nicht die Mühe macht, nach der Symbolik dieser Dinge zu fragen, wird sich die Welt des großen Zurbarán nicht erschließen. Wer die Extrameile der Erkenntnis bereit ist zu gehen, der wird demgegenüber in dem augenscheinlich so einfachen Bild den gesellschaftsanalytischen Hintergrund des damaligen Spanien erkennen können, nämlich die himmelschreiende Armut weiter Teile der Bevölkerung im 17. Jahrhundert, dem Jahrhundert Zurbaráns. Der Blick in jüngere Zeiten der Stilllebenmalerei ist ebenso Epoche-bewusstmachend und Traditions-verstärkend.
Etwa die Suppendose des Andy Warhol wird für die einen immer nur eine Suppendose bleiben, die man sich gern auf Grund der Farbigkeit und der schieren Attraktivität des Kunstwerkes aufhängen möge. Ich freue mich mit jedem und sicherlich auch mit Andy Warhol über jeden, der sich der Kunst gerade aus dieser rein ästhetischen Perspektive nähert und sie in sein Leben integriert. Und doch freue ich mich um so mehr mit jedem, der bereit ist, hinter der Suppendose des Andy Warhol eine Metapher für die industrialisierte und konsumistische Gesellschaft zu erkennen. Denn darum geht es, und genau diese Doppelgründigkeit macht auch das Werk eines Andy Warhol in diesem Sinne zu einem bedeutenden Teil der Stilllebenmalerei.
Ich sehe mich also mit meiner Retro Art ganz bewusst in einer Linie dieser Meister. Was ich dabei kombiniere, ist die Maltechnik der Klassiker mit dem, nennen wir es Modernen eines Warhol. Meine Bilder tragen sowohl die malerische Vielschichtigkeit auch eines Willem Kalf in sich, als auch das Plakative der Pop Art. Hinzu kommt, dass ich mich dem seriellen Aspekt der Kunstproduktion, wie Warhol sie etabliert hat, nicht verschließe. Das Gegenteil ist der Fall. Mein eigener Lebensweg vom PUMA-Designer hin zum Pinselartisten® der Retro Art bringt mich genau an diese Stelle. Und ich hoffe, damit beweisen zu können, dass es auch in der heutigen Zeit Sinn macht, Stilllebenmalerei zu betreiben. Mein Bild zur Retro Art ist so etwas wie die kunsthistorische Klammer und eigene Einordnung meiner Kunst. Es zeigt die historischen Gefäße eines Zurbarán und die Suppendose des Andy Warhol in einem Werk. Umrahmt von zwei Epochen: Dem barocken Rahmen der alten Meister und dem modernen Teil des Jetzt und Hier. Beide sind für mich komplementär. Kein Widerspruch, sondern in einer Linie.
Aus diesem positiven Spannungsbogen resultiert im Übrigen auch meine Verwendung der schweren, barocken Rahmen um meine inhaltlich und farblich modernen Gemälde. Und die Modernität erhält eine weitere Dimension: in der von den in Öl gemalten Originale abweichenden Farbigkeit meiner Drucke. Sie passen sich in ihren Tönen den verschiedenen Lebenswelten der Menschen an. Als Angebot, in ihre Lebenswelt integriert zu werden. Darin sehe ich einen Beitrag zur Demokratisierung der Kunst: Nicht nur die Originale im Museum sondern auch die Reproduktionen enthalten schließlich die tiefgründige Aussage des Künstlers. Die qualitativen und preislichen Staffelungen machen sie darüber hinaus für jeden interessant.

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