Masada 2010

Artikelnummer: 166

Eine Reise ins Schein-Heilige-Land

Kategorie: Originale


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Beschreibung

Was ich als Maler mit meinen Bildern bewirken kann ist, eine im positivsten Sinne nötige Verschiebung der Perspektiven. Dafür muss selbstverständlich niemand seine eigene Position grundsätzlich aufgeben, was allerdings sehr wohl erforderlich ist, ist die Bereitschaft sich in die Rolle des anderen zu versetzen. Da dies im alltäglichen Zusammenleben und Bemühen um Lösungsansätze nicht immer möglich ist, begebe ich mich als Pinselartist® stellvertretend in die variierenden Positionen und nehme die entsprechenden Perspektiven ein. Nur die Distanz bzw. Bereitschaft zum Perspektivwechsel öffnet im wahrsten Sinne des Wortes die Augen. Im Endeffekt ist das konsequenter und offener Humanismus in gemalter Form

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Künstler: Ralf Metzenmacher Biografie
Verkauf/Versand: Ralf Metzenmacher
Kunststil: Retro-Art
Herstellungsjahr: 2010
Material: Öl auf Leinwand Bild Muster Mastertape
Signatur: handsigniert (RALLI/Monat/Jahr)
Gesamtmaße: 150 x 150 cm
Rahmen: Das zweite Kreuzbild habe ich nach den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche konzipiert und die Rahmenleiste wiederum aus Italien importieren lassen. Nach dem Zuschnitt wurde verleimt und die weibliche, rosafarbene Speziallackierung aufgebracht. Als Kontrast der brutalen Taten und der damit gleichzeitig verbundenen Sehnsucht nach Sexualität und Liebe. Zum Schluß wurde die Innenleiste schließlich noch vergoldet und das entsprechende "Ralli-Label" integriert. Ein echtes zweites Kreuzbild!
Thema: Religion, Politik und Macht
Zusatzinformationen: Die Geschichte:
Die jüdische Festung Masada (hebräisch: Mezadá - Festung) wurde von König Herodes I etwa 40 vor Christus an der Stelle einer einige Jahrzehnte älteren und kleineren Festung erbaut. Zu ihrer Zeit galt sie als uneinnehmbar. Auf einer Hochfläche mit felsigen Steilhängen gelegen, war sie ursprünglich nur über kleinere Pfade zu erreichen und konnte somit von Feinden auch kaum eingenommen werden. Einzig Wasser und Lebensmittel mussten gesammelt und in riesigen Zisternen (mehrere zehntausend Kubikmeter Regenwasser) und Vorratskammern gelagert werden. Durch die Lage und die gute Einsehbarkeit der Zugangswege war das 300 mal 600 Meter große Gipfelplateau besonders gut zu verteidigen. Herodes ließ eine Kasemattenmauer mit fast vierzig Türmen bauen, sowie Pferdeställe, Unterkünfte und Paläste. Darunter auch den über mehrere Stufen in den Berghang hinein gebaute Nordpalast. Zur entscheidenden Belagerung kam es erst einige Jahrzehnte nach Herodes Tod. Der jüdisch-römische Historiker Flavius Josephus überlieferte die Belagerungsgeschichte Masadas in seinem Werk 'Der jüdische Krieg'. Demnach verteidigten sich in den Jahren 70 -73 nach Christus in Masada insgesamt 973 Zeloten (einer der 7 Stämme Israels) gegen eine Übermacht von ca. 15000 römischen Legionären. Der Feldherr ließ zunächst den Berg mit einer vier Kilometer langen Mauer umgeben, um die Belagerten von ihrer Umgebung abzuschneiden. Insgesamt wurden acht Lager angelegt, deren Reste bis heute sichtbar sind. Flavius Josephus berichtet, dass die Belagerten angesichts ihrer aussichtslosen Lage beschlossen, lieber als freie Menschen zu sterben, als den Römern in die Hände zu fallen. Per Los bestimmten sie einige Soldaten, die den Rest der Gruppe und anschließend sich selbst töten sollten. Als die römischen Soldaten die Festung schließlich erstürmten, fanden sie nur noch zwei Frauen und fünf Kinder lebend vor. Durch diese Überlieferung wurde Masada zu dem Symbol des jüdischen Freiheitswillens.
Ich nahm diese historische Geschichte als Grundlage für mein neuestes Werk 'Masada 2010'. Was ich als Maler mit meinen Bildern bewirken kann, ist eine im positivsten Sinne nötige Verschiebung der Perspektiven. Dafür muss selbstverständlich niemand seine eigene Position grundsätzlich aufgeben. Was allerdings sehr wohl erforderlich ist, ist die Bereitschaft, sich in die Rolle des Anderen hinein zu versetzen.
In diesem Fall wählte ich die palästinensische Perspektive, denn wenn man sich die Landkarte des Nahen Ostens heute ansieht, wirken die abgeschlossenen Palästinenser-Gebiete von oben wie der Blick der umzingelten Israelis damals. Deshalb ersetzte ich die israelischen Symbole durch ein palästinensisches Kopftuch. Allerdings in den Farben der israelischen Fahne. Ich glaube, dass die heutigen Palästinenser sich so fühlen müssen, wie damals die von Feinden bedrohten Menschen. Vielleicht hilft dieser Blick beiden Seiten, mehr Verständnis für einander zu entwickeln? Das wäre mein Ziel.
Da dieser Perspektivenwechsel den Beteiligten im alltäglichen Zusammenleben und Bemühen um Lösungsansätze nicht immer möglich ist, begebe ich mich als Pinselartist® stellvertretend in die variierenden Positionen und nehme die entsprechenden Blickwinkel ein. Nur die Distanz bzw. Bereitschaft zum Perspektivwechsel öffnet im wahrsten Sinne des Wortes die Augen. Im Endeffekt ist das konsequenter und offener Humanismus in gemalter Form.
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